Juni 2022: Tausch des Getriebes & mehr – Teil 3

Auf den ersten Testfahrten wurde deutlich, dass es mit dem Getriebetausch alleine nicht getan ist.

Hatte die Kupplung beim Tritt auf das Kupplungspedal auch vorher schon recht spät getrennt (bzw. umgekehrt früh geschlossen), war das jetzt nochmal merklich extremer.

Mehrfaches entlüften brachte leider nur wenig Besserung.

Da man die hydraulische Kupplung im Gegensatz zur herkömmlichen nicht einstellen kann, bekam er nun zuerst jeweils einen neuen Geber- und Nehmerzylinder.

Aber auch das schaffte keine Abhilfe.

Das hakelige hin und her führte allerdings dazu, dass die Werkstatt schließlich den Seilzug zerstörte, als die Schaltung mal wieder stärker klemmte.

So gab es auch noch eine neue (gebrauchte) Seilzug-Schaltbox.

Ein wenig Recherche im Netz beförderte einen verbogenen oder gar eingerissenen Ausrückhebel als mögliche Fehlerursache zu Tage.

Ich hatte zwar nicht den Eindruck, dass der Ausrückhebel verbogen war, aber mangels Erfahrung / Vergleichsmöglichkeit konnte ich das nicht ausschließen, so dass ich einen verstärkten Ausrückhebel von Epytec bestellt hab.

Nach dessen Einbau war es zumindest ein wenig besser – so richtig geil aber immer noch nicht.

Für’s Erste musste das jetzt erstmal reichen, da auf den Testfahrten nun auch noch der Motor an sich nicht immer rund lief.

Da es zuerst vermeintlich nur dann auftauchte als er warm war, hab ich erstmal den blauen Temperaturfühler neu gemacht.

Brachte aber keine Besserung. Bei einer weiteren Testfahrt fiel mir allerdings auf, dass die Wassertemperaturanzeige im Tacho nicht funktionierte.

Das sollte zwar keine Auswirkung auf den Motor an sich haben, aber so wurde auch noch der schwarze Temperaturfühler getauscht.

Ich hatte dann den Verdacht, dass ich evtl. die Unterdruckschläuche falsch verbunden hatte – was aber auch nicht der Fall / die Ursache war.

Da der Fehler sich immer deutlicher wie Zündaussetzer darstellte, bekam er zunächst einen neuen Verteilerfinger samt -kappe.

Aber auch danach lief er immer noch wie ein Sack Nüsse.

Die Zündkerzen waren sowieso fällig, so dass das die nächste Bestellung war.

Und siehe da, die Zündkerze von Zylinder 1 war definitiv defekt.

Mit dem Tausch der Zündkerzen war es dann aber nicht getan, so dass es auch einen Satz neue Zündkabel gab.

Danach lief der G60 auch wieder butterweich.

Nach dem Motor war das Fahrwerk dran.

Damit er sich künftig auch wieder vernünftig über die Straße pilotieren lässt, gab es noch zwei neue Reifen inkl. Auswuchten aller Räder, neue Domlager vorne, neue Gummis in den Querlenkern und eine neue Achsmanschette.

Vom Fahrverhalten ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zu vorher.

Zwischendurch bekam er dann auch noch neuen TÜV.

Demnächst geht es dann u.a. mit einem Ersatz für den Fächerkrümmer weiter.

In der Zwischenzeit kann ich aber immerhin erstmal wieder ein wenig mit dem Edition One durch die Gegend düsen…

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