September 2021: Österreich/Südtirol-Tour – Tag 2 #1

Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen…

…um gleich als erster beim Frühstück zu sein…

…und möglichst wenig Zeit durch den Zwischenstopp in der Werkstatt zu verlieren.

Am Vorabend war der Parkplatz vom Hotel voll belegt…

…so dass ich mich gleich so hingestellt hab, dass ich ohne großes rangieren wieder loskomme.

Pünktlich zur Öffnung der Werkstatt „KFZ Blochberger“ in Prutz waren wir dann vor Ort.

Leider war der Chef noch ein Fahrzeug abholen und würde erst gegen Mittag selbst da sein können.

Da haben wir uns dazu entschieden unseren ersten geplanten Tagespunkt auch ohne Rückwärtsgang anzutreten.

Die Kaunataler Gletscherstraße!

Nach einer schönen Fahrt durch das Tal und vorbei am Gepatsch-Stausee…

…führt die Kaunertaler Gletscherstraße über insgesamt 26km und 29 Kehren hoch bis auf 2.750m.

War das Wetter bei unserem letzten Besuch im Mai 2019 noch etwas feucht…

…hatten wir diesesmal bestes, sonniges Wetter um die Gletscherstraße auch gebührend genießen zu können.

Kurz vor Ende der Mittagspause waren wir dann wieder an der Werkstatt angekommen.

Nachdem wir unser Problem geschildert hatten, kamen wir auch gleich dran und wurden vom Chef persönlich, der früher u.a. selbst mal G60 gefahren ist, bedient.

Ein Einstellen der Schaltung hat abermals keinen Erfolg gebracht, ebenso ließ sich der Rückwärtsgang bei eingebautem Schaltturm auch manuell nach wie vor nicht einlegen.

Also den Schaltturm ausgebaut, der öfter wohl mal das Problem sein kann, aber der sah soweit in Ordnung aus und ließ nicht erkennen woran es liegen könnte.

Direkt im Getriebe konnte man den Rückwärtsgang von Hand einlegen, der Schaltturm kam also anscheinend nur nicht weit genug herunter.

Da er ausgebaut aber bis zum Anschlag soweit funktionierte, konnte es nur an der Führung im Getriebe liegen.

Also hoch mit dem Bock, den Verschluss der Führung geöffnet und somit auch das Getriebeöl abgelassen.

Und kaum war die Führung draussen, konnte man auch schon das Problem erkennen:

Die Führung hat unten zwei kleine Öffnungen, durch die in einem ungünstigen Moment ein abgebrochener Getriebezahn gefallen war.

Ob das nun eine Altlast des Getriebeschadens von vor drei Jahren oder ein neues Problem war konnte man nicht erkennen.

Nachdem wieder alles zusammengebaut war, es einmal frisches Getriebeöl gab und die Schaltung neu eingestellt war, ging auf jeden Fall der Rückwärtsgang wieder problemlos rein!

Weltklasse!

Mit rund drei Stunden Verspätung konnte unsere Tour nun mit einem guten Gefühl Richtung Südtirol fortgesetzt werden…

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Galerie der Bilder in 4K UHD:

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